Wie ich zur Fotografie kam

Eine ausführliche Beschreibung wie ich zur Fotografie kam...


Wie ich zur Fotografie kam:

Bis etwa Februar 2012 habe ich mich eigentlich gar nicht für Fotografie interessiert.

Klar fand ich viele Bilder toll und ich hab mich oft gefragt,
wie man es schafft, so fotografieren zu können.

Fasziniert haben mich immer natürlich wirkende HDR (High Dynamic Range) Bilder und mit der Zeit wollte ich immer mehr wissen, wie diese gemacht werden.

Angefangen hat dann alles mit meinem Smartphone, einem Samsung Galaxy SII und der Erfahrung, dass es ja Apps für eben diese HDR Bilder gibt.
Auf dem Display des Galaxy SII sahen sie einfach super aus,
welches ein Super AMOLED Display hatte.
Die Ernüchterung kam, als ich dann die Bilder auf den PC zog.
Die Bilder wirkten flau & lange nicht mehr so ansprechend,
wie auf dem Super AMOLED Display des Galaxy SII.
Danach war mir klar, dass ich mich über die Erstellung & Bearbeitung von
HDR´s schlauer machen musste.
Die Bilder wurden nach wie vor, mit dem Galaxy SII geschossen, jedoch fand die Verarbeitung nicht mehr im Smartphone statt,
sondern über ein Programm was ich mir gekauft hatte.
Die ausgegebenen Bilder waren durchaus besser wie vorher, aber das Wahre,
war es immer noch nicht.

Zu dem Zeitpunkt beschloss ich dann, dass eine Kamera her musste.
Allerdings hatte ich absolut keine Ahnung von Kamera´s geschweige denn von Spiegelreflex Kamera´s, vor denen ich einen heiden Respekt hatte.
Also fragte ich einen Freund, der in einem Fotofachgeschäft arbeitet,
und erklärte ihm meine Situation.
Er erklärte mir, was der Unterschied zwischen einer Spiegelreflexkamera (im folgenden DSLR) und einer Bridgekamera ist und welche Vorteile mir die Bridgekamera für den Anfang und zum lernen bietet, woraufhin ich dann die Bridgekamera,
eine Fujifilm Finepix HS20EXR, gekauft habe.
Zu dem Zeitpunkt war es für mich auch definitiv die richtige Entscheidung.
Zum lernen war sie klasse & aus finanzieller Sicht zu diesem Zeitpunkt
genau das richtige für mich.

In der Zeit der Fujifilm habe ich auch viele YouTube-Videos zum Thema Fotografie geschaut und auch durch diese viel gelernt.
Themen waren natürlich die Fotografie selbst, also wie ich was am besten fotografiere, allerdings auch die Vorteile der RAW-Fotografie
und auch die Verarbeitung dieser RAW-Dateien.
Allerdings ist mir in der Zeit auch bewusst geworden, wie eingeschränkt doch die Bridgekamera war und so beschloss ich,dass eine DSLR her musste um auch alle möglichen Bereiche der Fotografie abdecken zu können.

Aber was sollte ich nehmen? Canon? Nikon? Oder doch einen anderen?
Ich muss zugeben, dass für mich eigentlich nur Canon oder Nikon in Frage kamen, weil gefühlt jeder gute Fotograf entweder mit Canon oder Nikon fotografiert.
Also hab ich mich auch nur mit diesen beiden Herstellern ernsthaft auseinander gesetzt.
Mit Einsteiger-Modellen, den Semi-Profi-Modellen, wie auch mit den Profi-Modellen,
wobei letztere auf Grund der hohen Anschaffungskosten schon direkt ausschieden.
Allerdings wollte ich auch wissen, was diese mir bieten könnten, was mir die “Unterklassigen”-Modelle nicht bieten konnten.
Der Unterschied zu den Semi-Profi-Modellen war nicht soooo groß, zu den Einsteiger-Modellen aber schon deutlich größer.

Letztendlich kamen nur noch zwei Modelle in Frage.
Die Canon EOS 60D und die Nikon D7000
Wobei die 60D eigentlich einen entscheidenen Vorteil hat – das schwenkbare Display….
Allerdings habe ich mir auch sagen lassen, bzw. auch selber in Vergleichsvideo´s der beiden Modelle gesehen, dass die D7000 bei Landschaftsfotografie die Farben naturgetreuer und farbechter darstellt.
Nach langem hin und her hab ich mich dann für die D7000 entschieden,
bzw. war ich mir noch nicht so ganz sicher,
sollte das Model doch in naher Zukunft einen Nachfolger erhalten.

Was war zu erwarten?
Ebenfalls ein Schwenkdisplay, was ja der direkte Konkurrent von Canon hatte?
Mein Verlangen nach einem Schwenkdisplay kam daher, dass die Fujifilm zumindest auch schon ein Klappdisplay hatte und ich es eigentlich als unverzichtbar empfand.
Was allerdings eine Folge des elektronischen Suchers war, was mit dem Sucher einer DSLR in keinster Weise mithalten konnte.
Die D7000 wurde billiger und billiger und letztendlich habe ich bei dieser dann zugeschlagen und mir gesagt, dass bisher auch alle anderen Fotografen ohne Schwenkdiplay ausgekommen sind.
Warum also ich nicht auch?

Im November 2014 hab ich dann auf das Vollformat gewechselt und bin nun im Besitz einer Nikon D750, einem Hybriden aus der Nikon D610 & der Nikon D810, welche von beiden Kamera´s eigentlich die Vorteile vereint. Dazu kommen noch WLAN um die Kamera auch mit dem Smartphone zu steuern & Bilder direkt teilen zu können und zu guter letzt doch wieder ein Klappdisplay. =)